Wohnpsychologie Marcus Schettler Bauservice

[Gastbeitrag: Jonas Röhricht]

Warum Ihre Wohnsituation Ihnen immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht!? …und Ihr Erfolg, sowie Ihr Wohlbefinden davon abhängen kann!

Das geliebte zu Hause: Ein Ort zum Arbeiten, Relaxen, Leben, Streiten, Lieben, Feiern und was bei Ihnen sonst noch dazu gehört. Es ist letzten Endes ein Ort, an dem wir viel Zeit verbringen und den wir meist selbst gestaltet haben. Doch haben Sie wirklich das Beste daraus gemacht? Würde eine Veränderung ihrem Erfolg und Wohlbefinden zu Gute kommen?

Der Mensch nimmt einen Raum durch seine Sinne wahr und verarbeitet die aufgenommenen Informationen sowohl bewusst, als auch unbewusst. Jedoch beeinflussen uns diese Informationen immer, ob wir wollen oder nicht.

Auch spiegelt die Wohnsituation unsere eigenen Umstände bzw. Gemütszustand wider. Viel Unordnung in einem Raum kann auch viel Unordnung im Kopf bedeuten. Ständiges Aufräumen, Unordnung, falsch ausgewählte Farben und Formen können direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden haben.

Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, warum Sie sich auf unerklärliche Weise an einem Ort oder Raum unwohl gefühlt haben?

Ganz genau: Irgendwas hat Sie unterbewusst aufgekratzt und Ihnen ein unwohles Gefühl gegeben.

Beispiel: Sie gehen alleine durch eine monotone und dunkle Seitengasse. Was passiert? Sie schauen sich um und haben plötzlich Angst, jemand könnte Sie von hinten überfallen. Dazu ist es aber nur gekommen, weil der Ort Sie zu diesem Gefühl verleitet hat.

…oder kennen Sie das? Sie wollen gerade eine wichtige Aufgabe in Angriff nehmen, aber irgendwie schieben Sie diese auf, weil Sie es für wichtiger halten aufzuräumen? Das liegt meist daran, dass wir erst die Gedanken frei bekommen können, wenn auch unser Umfeld frei von irgendwelchem Papierkram oder anderen Dingen ist.

Doch wie hole ich das maximale aus meiner Wohnsituation heraus? Mehr Erfolg!? Freie Gedanken!? Mehr Wohlfühlatmosphäre!? – Die Lösung

Die Lösung des Problems oder der Probleme sind teils relativ banal. Es geht logischer Weise darum einen Ort zu schaffen an dem wir uns total wohlfühlen und uns unterbewusst nichts aufkratzt, von den Informationen, die wir in einem Raum verarbeiten.

Das heißt: Es geht darum eine durchschaubare Ordnung zu schaffen, die kein Aufräumen veranlasst und die Gedanken frei von unnötigem Ballast sind. Wir wollen uns ja schließlich den wirklich wichtigen Dingen widmen können. Auch ist der Raum nach besten Wohlbefinden umzugestalten, um die beste Raumatmosphäre heraus zu kitzeln.

Wie setze ich das genau um?

  1. Ordnung schaffen
  • Sortieren Sie alle Dinge aus bzw. schmeißen Sie alle Dinge in den Müll, die Sie nicht mehr gebrauchen können oder nicht benutzen. Getreu nach dem Motto: ,,Was mich nicht mehr glücklich macht oder erfüllt kann weg.“
  • Erst Kleidung, dann Bücher, Schriftstücke, Kleinkram und zuletzt Erinnerungsstücke. Dies schafft eine Struktur und man verliert sich nicht beim Aufräumprozess.
  • Bestimmen Sie einen Ort für jeden Gegenstand! Dabei räumen Sie ausnahmslos jedes Teil an seinen bestimmten Ort.

Der Effekt:

Sie brauchen nicht mehr aufzuräumen, da Sie sofort wissen wohin Sie ein Teil wegzuräumen haben und finden es auch gleich wieder, weil Sie ja wissen, wo es liegt. Auch werden Sie das Gefühl haben unnötigen Ballast durch das Wegwerfen von Dingen von sich gelöst zu haben. Vorallen Dingen kriegen Sie mehr Wertschätzung gegenüber den Dingen, die Sie wirklich glücklich machen.

  1. Die Innenarchitektur korrigieren
  • Analyse der Wohnsituation:

Ist zu viel Deko im Zimmer vorhanden? Sind zu viele Farben vorhanden? Wirkt der Raum beengend? Ist genug Licht vorhanden? Sollten die Möbel umgeräumt werden?

Denken Sie daran: Alles hat eine Wirkung auf Sie und achten Sie dabei darauf, dass keine Sinnesüberflutung stattfindet. Hier greift der Satz: ,,Weniger ist mehr. “

  • Schaffen Sie einen Plan, was geändert werden könnte, um Ihnen ein besseres Wohlbefinden zu geben und um mehr Ruhe im Raum aufkommen zu lassen.

Handeln Sie!

Der Effekt:

Wenn Sie sich in Ihrem Raum wirklich wunderbar fühlen, genießen Sie es auch sich dort viel aufzuhalten. Ihr Gemütszustand ist automatisch positiver, wenn Sie Ihren Raum betreten. Das wirkt sich wieder auf den kompletten Alltag aus.

Fazit

Auf manche Dinge wären Sie vermutlich selbst gekommen, aber es ist nochmal was anderes, wenn man sich diesen Dingen mal bewusst widmet. Ich habe diese Schritte selbst hinter mir und bin immer noch überrascht vom enorm positiven Effekt des Ganzen.

Jedoch nur, wenn Sie es einmal ernsthaft ausprobiert haben, werden Sie wirklich merken, was für einen enormen Effekt das Ganze auf Sie haben kann! Auch hier gilt: ,,Probieren geht über Studieren“. Was haben Sie verlieren? Richtig! Mehr Erfolg, mehr Zeit und Lebensfreude. Mehr nicht.

In diesem Sinne:

Viel Spaß bei der Umsetzung wünscht Ihnen Jonas Röhricht. 😉

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