Bauleistungen von A bis Z Heidelberg-Frankfurt-Stuttgart

Im folgenden Artikel finden Sie heraus, welche  3 gravierende Fehler Sie bei Ihrer Renovierung dringend umgehen müssen.

Jeder kennt es, die Do-it-yourself-Fraktion wird immer größer.

Tausende von Youtube Videos zeigen Ihnen, wie Sie alles selbst machen können.

Der Bauherr heutzutage ist viel besser informiert, weil viel besser vernetzt, als noch vor ein paar Jahren. Und das ist auch gut so.

Wer renovieren oder sanieren möchte, der meldet sich -nachdem er ein paar Videos zum Thema geschaut hat und seine Erfahrungen noch vertiefen möchte- in den einschlägigen Foren wie zum Bsp. das Bauexpertenforum an oder man schließt sich einer Facebook-Gruppe wie „Renovieren, bauen, Tipps und Tricks“ an, postet dort sein Anliegen und erhält auf diese Weise seine… Antworten.

Dagegen ist tatsächlich nichts einzuwenden!

Wir sind selbst Mitglied der o.g. Foren / Gruppen und lernen tagtäglich etwas dazu. Niemand weiß alles. Weiterbildung ist das A und O.

Einige Heimwerker sind wirklich sehr sehr kreativ…

Aber (hier ist es endlich), die Qualität, der Antworten schwankt doch manchmal ziemlich stark.

Dazwischen liegen Universen.

Möchten Sie eine kreative Antwort oder die richtige?

Im Internet tummelt sich alles, vom Bausachverständigen bis zum Do-it-yourself-Heimwerker.

Auch die moderne Hausfrau lackiert gerne mal eine Heizung oder peppelt eine alte Kommode auf und gibt hierzu Ihre Erfahrung zum Besten. Warum auch nicht?

Wenn der Hobby-Heimwerker sich dann aber in wirklich tiefe Gefilde begibt und seine „Offenbarungen“ auf Ihr diffiziles Problem anwendet- was dann?

Der Unterschied liegt hier zwischen „Ich weiß theoretisch und praktisch wie das geht“ und „hab ich schonmal gemacht, ist bisher nix schief gelaufen“.

Wem vertrauen Sie nun? Und wie finden Sie die richtige Antwort auf Ihr Problem?

Fehler Nummer 1: Wenn Ihnen Ihre Immobilie am Herzen liegt, suchen Sie -gerade bei gravierenden Problemstellungen ( Elektrik, Gas, Wasser, Elektrik, Abdichtung, Statik usw.) nicht im Internet nach schnellen Tipps von selbsternannten Experten.

Bei einer kleinen Renovierung (Küchenmontage, Bodenleger-, Maler- und Lackierarbeiten) kann man sich gut und gerne mal Erfahrungen „gratis“ einholen.

Bei einer Sanierung wird aus gratis / umsonst sehr schnell sehr teuer.

Aus dem Nähkästchen: Es ist kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich Menschen, die nehmen eine Kellerabdichtung inkl. Aushub etc. KOMPLETT in die eigenen Hände, kaufen Produkte aus dem Baumarkt und holen sich die Tipps zur Ausführung aus den einschlägigen Gruppen.

Wir waren derart entsetzt, dass unser Router sofort die Internetverbindung kappte.

Tun Sie das nicht!

Tipp: Wägen Sie mit gesundem Menschenverstand ab, wie gravierend Ihr Problem ist. Ist es nur ein Kniff, Tipp oder Trick, googeln Sie ein bisschen. Schauen Sie sich ein Video des Herstellers an (Knauf und Co.). Geht es um einen Eingriff in die Bausubstanz, Kernsanierungen oder ähnlich prekäre Themen, holen Sie sich lieber einen Profi ins Haus.

Das Geld für einen Sachverständigen oder Statiker sollten Sie immer haben. Am Anfang investieren, am Schluss kassieren.

(Am Schluss des Beitrags nenne ich Ihnen einen zuverlässigen Kontakt unseres Vertrauens)

Billig, billiger, am billigsten: Wie Sie souverän Geld verlieren

Woher kommt eigentlich der Drang, sich im Internet zu den diversen Bauleistungen zu informieren? Wieso wächst die Do-it-yourself-Gemeinde mit rasender Geschwindigkeit?

Sicherlich: Bauen, basteln, hegen und pflegen macht unfassbar Spaß.

Kreativität ist trumpf.

Gut, wer die Muse dafür besitzt.

Aber kommt der Antrieb, in Eigenleistung gehen zu wollen, nicht immer aus dem Gedanken, Geld zu sparen?

Alles ist zu teuer. Immer.

Weil: Geiz ist geil.

Die Werbung predigt es uns jeden Tag.

McDonalds ist seines Zeichens die Kirche des Billigtums und seine Ware der Heiland der Unbedachten.

Einen Burger für 1,- € anbieten zu können UND damit noch Gewinn zu erwirtschaften, steht symbolisch für die gnadenlose Effektivität der modernen Gesellschaft.

Euer Herr sei der Baumarkt

Mittlerweile findet man auch namenhafte Hersteller im örtlichen Baumarkt.

Die Qualität steht spricht hier für sich.

Aber wissen Sie, welche Produkte eine bauaufsichtliche Zulassung haben?

Und was ist überhaupt eine „bauaufsichtliche Zulassung“.

Wikipedia sagt:

Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung kann in Deutschland ausschließlich vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) auf Antrag erteilt werden.

In der Regel ist die Gültigkeit einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung auf fünf Jahre begrenzt. Nach Ablauf der Gültigkeit kann ein entsprechender Antrag auf Verlängerung gestellt werden.

Vor Erteilung einer abZ für ein Bauprodukt oder eine Bauart werden alle wichtigen Aspekte geprüft, insbesondere die Sicherheit betreffende Eigenschaften und Einflüsse.

Dazu gehören die Standsicherheit, der Schutz gegen schädliche Einflüsse, der Gesundheitsschutz und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, sowie Brand-, Wärme-, Schall-, Erschütterungsschutz und die Verkehrssicherheit.[1] Rechtsgrundlage für die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung ist die Musterbauordnung.

Sicherheit betreffende Aspekte.

Diese drei Worte sollten Sie hinreichend sensibiliseren.

Können Sie den angebotenen Beton für eine bewehrte Decke verwenden? Ist er gegen chemische Angriffe ausgerüstet? Wasserundurchlässig? Welche Körnung benötigen Sie eigentlich? Schwierige Frage.

Wir sind selbst immer wieder erstaunt, wie günstig die Baumärkte diverse Produkte anbieten können.

Dennnoch können Sie bei Raab Karcher zum Bsp. Produkte meist günstiger beziehen.

Vor allem ist man hier auf „verhandeln“ eingestellt.

Fehler Nummer 2: Vergleichen Sie nicht nur Preise, sondern auch die Qualität in Bezug zur Funktion. Günstig kann Sie teuer zu stehen kommen. Nicht, dass Ihnen noch die Decke auf den Kopf fällt…

Wie man die richtig guten Preise beim Baustoffhändler bekommt

Wenn Sie kreativ sind, führen viele Wege nach Rom.

  1. Melden Sie ein Kleingewerbe an
  2. Schauen Sie in Ihrem Freundeskreis nach Handwerkern
  3. Fragen Sie nach Skonto
  4. Fragen Sie nach Mengenrabatt

Zu 1.:

Ein Kleingewerbe anmelden kostet zw. 20 und 30€ und gibt Ihnen den Vorteil als Unternehmen gegenüber einem Unternehmen aufzutreten.

Privatmänner sind Endkunden.

End-Kunden, weil Sie am Ende der Rabattkette stehen.

Rabatte werden an Unternehmer vergeben, damit Sie mit gratia dei rex etwas am Material verdienen.

Nette Geste der Händler, finden Sie nicht auch?

Tipp: Werden Sie selbst zum Unternehmer und heimsen sich so diese Vorteile ein.

Zu 2.:

Ihr Handwerker des Vertrauens bekommt sicherlich einen so guten Rabatt, dass er Ihnen einen Teil davon abgeben kann und vielleicht noch selbst etwas daran verdient. fragen Sie nach. Win-win.

So können Sie Baustoffe günstiger beziehen. Zusätzlich haben Sie den (indirekten) Vorteil des Rechnungskaufs. Sie müssen also nicht sofort zahlen (Ihr Handwerker auch nicht).

Zu 2. & 3.:

Wer fragt, dem wird geholfen!

Fehler Nummer 3: Kein Netzwerk aufzubauen, bedeutet, Sie beschneiden Ihre eigenen Möglichkeiten, Geld zu sparen.

Fazit

Geiz ist nicht geil und selbsternannte Profis im Internet, die nicht mit ihren Antworten geizen, sind umso weniger geil.

Profi-Probleme bedürfen Profi-Lösungen.

Sprechen Sie mit Ihrem Profi ab, welche Eigenleistungen Sie übernehmen können.

Wenn Sie alles in Eigenregie ausführen möchten, sparen Sie nicht an der Qualität.

Unterstützen Sie keine Billigprodukte.

Verhandeln Sie lieber mit dem örtlichen Baustoffhändler und machen Sie sich als Unternehmer einen Namen.

Langzeitbeziehungen führen zu Langzeitrabatten.

Im Baumarkt finden Sie so etwas nicht.

Seien Sie smart und wägen Sie die Risiken ab.

Gestehen Sie sich Ihre eigenen Grenzen zu und bestellen einen personenzertifizierten Bausachverständigen wie zum Bsp. Kai Rautenberg und bleiben Sie somit auf der sicheren Seite.

Bis in Kürze,

Ihr Bauunternehmer 4.0

Wie man als Bauunternehmer ein Power-Netzwerk baut Vom Loch zum Loft in 72 Stunden